12.Tag: Larache – Kenitra

Ein Tag toller Begegnungen, aber auch der Bestätigungen einiger z T negativer Klischees.

Anfangs war es noch richtig neblig oben auf dem Berg und recht frisch. Bei der Abfahrt war ich trotz Langarmsportshirt schon kurz davor, meine Jacke raus zu holen. Aber dann war ich schon unten und wollte in Khemis wegen akuten Wassermangels eh einkehren. Ich hatte mir heute morgen mangels Wassers keinen Tee kochen können und was lag da also näher, als ins Teehaus zu gehen? Ich trank also meinen zweiten marokkanischen Tee und ließ mir die Wasserflaschen auffüllen. Das kostete dann 5 DH, also knapp 0,45ct. Nebenan beim Bäcker gab es leckere Brotfladen, wahlweise auch mit Käse oder Schokocreme bestrichen. Ich nahm ein blankes für 2,5 DH und knabberte ihn beim Fahren.

11. Tag: Tarifa – Larache

Ich hatte wieder eine sehr unruhige Nacht im Hostel. Ich war mit 4 weiteren Personen in einem 6-Bett-Zimmer untergebracht und mir war die Luft und die Enge einfach zu unangenehm. Mehrmals in der Nacht bin ich aufgewacht, auch weil ich träumte, ich würde verschlafen und meine Fähre verpassen. Als ich aber kurz vor halb sieben aufstand, war ich lange Zeit der erste und einzige außer dem Nachtportier.

10. Tag: Zahora – Tarifa

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt oder

Der Mensch denkt und das Große und Ganze lenkt!

Schon gestern Abend machte mich ein komisches Rascheln ganz unruhig. Erst dachte ich an irgendein Tier, was sich unter meinem Zelt ausgrub. Dann stellte ich aber fest, dass meine Therm-a-Rest – Matte anfing, eine Blase zu schlagen. Im Fachjargon heißt das „delaminieren“ und, wie ich in online Foren lesen konnte, kommt mit großer Sicherheit bei jeder dieser Matten früher oder später vor. Bei mir war jetzt der Zeitpunkt erreicht 😱.

9. Tag: El Puerto de Sta. Maria – Zahora

Ich sitze auf einer Düne am Meer und schreibe in den letzten Lichtstrahlen des Tages meine heutige Geschichte. Was für ein Geschenk diese Reise doch ist!

Die letzte Nacht war unruhig, weil es gewittert hat. Gegen morgen, ich hatte dann doch nochmal bis 7:30 geschlafen, ließ der Regen nach, aber es war alles nass und schlammig. Der Boden war sehr lehmhaltig, so dass ich nach meinem morgendlichen Toilettengang, den ich immer weit abseits des Zeltes verrichte, schon eine zweite Sohle aus Lehm und Blättern unter den Sandalen hatte.

8. Tag : Huelva – El Puerto de Sta. Maria

Was für ein Tag: morgens um 8 (ich war schon wach!) gab’s den Appell auf dem Militärstützpunkt nebenan. Über Lautsprecher wurde eine Trompetenfanfare abgespielt. Aber nachdem sie mich in der Nacht verschont hatten, habe ich Ihnen diese Ruhestörung verziehen.

Eigentlich gab es den ganzen Tag nur ein Thema: das Meer. Hatte ich in Mazagon noch überlegt, ob ich noch eine Weile am Aussichtspunkt verweile (Luxusproblem!)…

…War nach ca 30km Straße durch den Doñana Naturpark

die Touristen Trabantenstadt Matalascañas dran:

Was haben die sich bloß bei diesen Skulpturen gedacht?

7. Tag: Monte Fino – Huelva

Eine Erkenntnis des Morgens: ich schlafe in meinem Zelt besser als im Hotelzimmer. Nicht, dass ich schlecht geschlafen hätte, aber es fehlte mir die frische Luft und die Geräusche der Natur.

Nach einem satt machendem, aber nur begrenzt gesunden Frühstück (mein Müsli ist gehaltvoller als all die Aufback-Croissants und Brötchen) habe ich mir ja noch etwas Zeit zum Blog schreiben genommen und um meine Sachen in meinen Taschen zu kontrollieren und etwas anders zu organisieren.

Ein paar Gedanken nicht nur für Technikfreaks

Vorab: ich freue mich über jeden Kommentar hier im Blog, so klein und „unbedeutend“ er euch erscheinen mag. Dann merke ich, dass ich nicht „ins Leere“ schreibe und erhalte vielleicht noch Anregungen von euch. Eine Bitte, weil mich gestern mein Kollege TOM darauf brachte: bitte kommentiert auf dream-it-be-it.de, weil ich auf Facebook nie mitlese (habe es gestern ausnahmsweise mal nachgeholt und gesehen, was ich schon alles übersehen habe. Sorry dafür!)

Es ist Sonntag und zufällig auch der 7. Tag meiner Reise und ich habe, wie gestern beschrieben, im Hotel übernachtet und möchte daher die Möglichkeit nutzen, etwas off topic zu schreiben.

4. Tag: Aljezur – Lagos

Das Thema des Tages: der Kampf mit den 3 Elementen Erde, Luft und Feuer (Vielleicht sollte ich die Überschrift statt der Orte in das Tagesmotto ändern? 🤔 Ich denk mal drüber nach).

Der Tag begann mit dem Besuch einer phantastischen Steilküste bei Bordeira:

Gleich danach kam dieser wunderbare Strand und Surfspot:

@Martina: hier habe ich deine Grüße an den Atlantik ausgerichtet 🌊.

Nebenbei bemerkt: ich habe aus Spaß hier mit dem 4. Element, nämlich dem Wasser, gekämpft.

Und dann ging es los: