7. Tag: Monte Fino – Huelva

Eine Erkenntnis des Morgens: ich schlafe in meinem Zelt besser als im Hotelzimmer. Nicht, dass ich schlecht geschlafen hätte, aber es fehlte mir die frische Luft und die Geräusche der Natur.

Nach einem satt machendem, aber nur begrenzt gesunden Frühstück (mein Müsli ist gehaltvoller als all die Aufback-Croissants und Brötchen) habe ich mir ja noch etwas Zeit zum Blog schreiben genommen und um meine Sachen in meinen Taschen zu kontrollieren und etwas anders zu organisieren.

Ein paar Gedanken nicht nur für Technikfreaks

Vorab: ich freue mich über jeden Kommentar hier im Blog, so klein und „unbedeutend“ er euch erscheinen mag. Dann merke ich, dass ich nicht „ins Leere“ schreibe und erhalte vielleicht noch Anregungen von euch. Eine Bitte, weil mich gestern mein Kollege TOM darauf brachte: bitte kommentiert auf dream-it-be-it.de, weil ich auf Facebook nie mitlese (habe es gestern ausnahmsweise mal nachgeholt und gesehen, was ich schon alles übersehen habe. Sorry dafür!)

Es ist Sonntag und zufällig auch der 7. Tag meiner Reise und ich habe, wie gestern beschrieben, im Hotel übernachtet und möchte daher die Möglichkeit nutzen, etwas off topic zu schreiben.

4. Tag: Aljezur – Lagos

Das Thema des Tages: der Kampf mit den 3 Elementen Erde, Luft und Feuer (Vielleicht sollte ich die Überschrift statt der Orte in das Tagesmotto ändern? 🤔 Ich denk mal drüber nach).

Der Tag begann mit dem Besuch einer phantastischen Steilküste bei Bordeira:

Gleich danach kam dieser wunderbare Strand und Surfspot:

@Martina: hier habe ich deine Grüße an den Atlantik ausgerichtet 🌊.

Nebenbei bemerkt: ich habe aus Spaß hier mit dem 4. Element, nämlich dem Wasser, gekämpft.

Und dann ging es los:

3. Tag: Furnas – Aljezur

Zuerst einmal möchte ich zu den Titeln meiner Beiträge sagen, dass ich immer die Orte aufschreibe, in deren Nähe ich den Tag begann oder beendet habe. Da ich ja wild campiere, suche ich mir immer einen Platz jwd (wie der Berliner sagt: janz weit draußen) und bin im besten Fall weit von einem Ort entfernt. Heute zum Beispiel habe ich ca 10km nach Aljezur mein Zelt aufgeschlagen. Aber der Reihe nach.

Das erste „Geschenk“ des Tages war die Frage, wo bekomme ich bald Wasser her. Ich hatte mir am Vortag nur beide Fahrradflaschen voll gemacht und die waren nach dem Abendbrot und Frühstück leer. Glücklicherweise gibt es auch hier ab und zu öffentliche Quellen, auch wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass das Wasser nicht kontrolliert wird:

Der zweite Tag: Melides – Furnas

Bevor ich hier von meinen heutigen Erlebnissen erzähle, muss ich mal eine Sache voraus schicken, die mir seit gestern durch den Kopf geht: ich danke an dieser Stelle meiner Familie, aber besonders meiner Frau sehr dafür, dass sie mich dieses Abenteuer unternehmen lässt. Denn was für mich eine große Herausforderung ist, ist für die Daheimgebliebenen auch nicht ohne: meine Tochter Emilia (und neben ihr alle anderen Kinder, aber sie besonders) muss auf ihren Vater verzichten, auf das tägliche Kuscheln, Vorlesen und ins Bett bringen (ich vermisse das zwar auch, aber ich habe ja derweil so viele neue Eindrücke).

Countdown

Die Aufregung, die in den letzten Wochen kontinuierlich gestiegen war, hat sich in den letzten Tagen endlich in etwas Entspannung verwandelt: endlich ist alles Material beisammen (die Handyhalterung Finn von Bike Citizens kam dann doch noch am Samstag auf den letzten Drücker, mein Zelt Rainbow von Taptent schon ein paar Tage früher, so dass ich schon mal Probeschlafen konnte), der Packtest am Freitag verlief erfolgreich und auch das Fluggewicht (max. 23kg Gepäck), als auch mein persönliches Limit (max. 20kg) wurde unterboten. Die Zuladung, bestehend aus 4 nicht so prall gefüllten Satteltaschen, eine davon schon mit Lebensmitteln für die ersten Tage gefüllt, und einem Sack mit Zelt, Schlafsack und Isomatte, wiegt nur 16,4kg. Da bin ich in wahrsten Sinne erleichtert!

Mein Reiserad

Nun ist es endlich fertig, mein täglicher Begleiter auf dem Weg zur Arbeit und demnächst durch Afrika:

Tout Terrain Tanami GT

Mein Reiserad Tanami GT der deutschen Firma Tout Terrain aus Freiburg. Mit allem, was gut und bewährt ist:

  • Ein muffenlos geschweißter Rahmen mit integriertem Gepäckträger. Farbe british racing green metallic
  • Eine Rohloff 14 Gang Nabenschaltung mit cinq shift:R Daumenhebeln für den
  • Black Label Longhorn Komfort Lenker
  • Lichtanlage von SON Edelux mit 100 lumen
  • Scheibenbremsen TRP Spyre mechanisch
  • Felgen Rigida Andra 210 28″ mit Continental contact travel 28×2.00
  • Sattel Brooks B17 Honig
  • Pitlock Laufradsicherung